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Thilo Bock

Blog von Thilo Bock:

Seevetal plant Konzept zur Förderung der Elektromobilität

Wer Elektromobilität bestellt, der bezahlt sie auch, gibt die scheidende Seevetaler Bürgermeisterin, Martina Oertzen zu bedenken. Und die Ratsvorsitzende ergänzt, wie in einem eingespielten Team, dass niemand bis dahin eine blühende Landschaft für Elektromobilität erwarte.

Erwartungsmanagement heißt das, was hier geschieht, Bloß keine zu hohen Erwartungen wecken. Möglichst niedrige Ziele, in langen Zeiträumen setzen, dann können auch kleine Fortschritte noch als Erfolg gewertet werden. Dabei ist es nahezu skandalös, dass wir in Seevetal bisher nicht einmal den Ansatz einer Ladestruktur haben. Wir hinken kolossal hinterher. In 2021 fangen wir tatsächlich erst an uns mit dem Thema zu beschäftigen, das ist viel zu spät und dann auch noch so, dass wir ja keine Erwartungen wecken. Da sind sich SPD und CDU einig. Nicht zu konkret, nicht zu schnell und ja keine Vorschriften. Sich vor der Wahl mit Grünen Themen schmücken und sie so terminieren, dass die Ergebnisse in weite Ferne rücken. D.h., vorgeben innovativ sein zu wollen und dann gewohnt ergebnisarm und umweltfeindlich weitermachen.

E-Mobilität findet bereits statt und wir Grünen wollen blühende Landschaften für sie gestalten. Fördern, informieren, netzwerken, ist das Gebot der Stunde. Es sind verschiedene Stellschrauben, die hilfreich sein können. Wenn zum Beispiel im öffentlichen Raum Parkplätze neu angelegt oder umgestaltet werden, dann sollte es selbstverständlich sein, dass an Ladesäulen gedacht wird und sich nicht hinterher angeschaut wird und es heißt: „Oh, das haben wir vergessen.“ Oder auch, dass bei jedem Bauvorhaben einzeln darum gekämpft werden muss, ob es eine Wallbox, Ladesäulen, Photovoltaikanlagen oder andere erneuerbare Energietechnologien gibt.

Es muss so selbstverständlich wie ein Abwasseranschluss sein, dass die Bedarfe von regenerativer Energie und E-Mobilität mitgedacht werden. Wenn Werner Müller-Kosin ebenfalls beim Thema Elektromobilität auf die Bedenkenbremse tritt und sagt, es sei zu viel verlangt, dass Grundstücke mit Einfamilienhäusern Ladestationen haben müssen, dann sagen wir: „Ist es nicht“.  Hier wäre es klasse, wenn seitens der politischen Vertreter:innen nicht auf die Belastungen, sondern auf die Möglichkeiten hingewiesen werden würde.

So gibt es von der KfW ein Programm zur Förderung der Ladestationen und Wallboxen- es wäre super, wenn auf diese Möglichkeiten verwiesen würde, statt sich vor Unannehmlichkeiten zu fürchten und die Konfrontation mit Eigentümer:innen zu scheuen. Es wird schon aus schöner Gewohnheit angenommen, dass keine Vorschriften gemacht können, es könnte unpopulär sein und am Ende Wähler:innenstimmen kosten. Wir Grünen haben davor keine Angst. Wir halten die Menschen für konfrontationsfähig und wissen, dass Entwicklungen auch von klärenden Diskussionen begleitet sein dürfen.

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THILO BOCK  |  Bürgermeister-Kandidat für Seevetal 2021

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